Sven in Bolivien
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Mein Projekt


Cochabamba

Cochabamba ist die drittgrößte Stadt Boliviens und hat ca. 900.000 Einwohner. Der Name der Stadt bedeutet übersetzt "sumpfige Ebene". Die Stadt liegt in einer Höhe von über 2.500 Metern.

Meine Arbeit

 

Das Centro Cultural Sumaj Yachay ist ein Hort angeschlossen an den Kindergarten der Fundación Cristo Vive in Bella Vista, der seit ca. drei Jahren existiert. Hierher kommen täglich zwischen 70 und 80 Kinder zwischen 8 und 13 Jahren. Die Kinder kommen jeden Nachmittag nach der Schule zwischen 14 Uhr und und 17:30 Uhr

Es handelt sich um Kinder aus dem Dorf Bella Vista und kleineren Dörfern, die zu Hause aufgrund fehlender Lerngewohnheiten, Fehlen von Tisch oder Stuhl, vieler Menschen auf kleinstem Raum oder wegen mangelnder Konzentration kaum ihre Hausaufgaben anfertigen. Ca. 15% der Kinder stammen aus schwierigen Familienverhältnissen (Waisen; Eltern sind Alkoholiker; Eltern sind nach Spanien migriert; Kinder, die hart auf den Feldern arbeiten müssen oder auf viele kleine Geschwister aufpassen müssen etc.).

 

Was ist das Ziel der Stelle?

 

Hausaufgabenbetreuung und aktive Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis zwölf Jahren. Ich unterstütze die Gruppenerzieherin bei der Erziehung und Bildung der Kinder, die hauptsächlich vom Land sind.

Meine Hauptaufgaben bestehen darin, bei den täglich wiederkehrenden Arbeiten tatkräftig mitzuhelfen (Hausaufgabenbetreuung, die Kinder beim Spiel im Gruppenraum und im Garten zu begleiten, Materialien zu ordnen, den Gruppenraum sauber zu halten etc.)

Für die Kinder ist es wichtig, mich als eine Person zu erleben, die für sie da ist, ihnen zuhört, mit ihnen spielt, ihnen hilft, ihre Ideen zu realisieren und die sich altersgemäße Freizeitaktivitäten für die Kinder ausdenkt (Malen, Basteln, Musizieren, Bewegungsspiele, sich unterhalten, Theater spielen etc.)

Die Fundación Cristo Vive


Der Kindergarten, in dem ich in Cochabamba arbeiten werde, ist Teil der Fundación Cristo Vive Bolivia. Dies ist wiederrum eine Tochterorganisation der Fundación Cristo Vive Europa (CVE). Die CVE schreibt auf ihrer eigenen Homepage:


In den lateinamerikanischen Ländern Chile und Bolivien bestehen unter der Bezeichnung "Fundación Cristo Vive" mehrere rechtlich selbständige gemeinnützige Stiftungen, die sich, ausgehend von christlichen oder humanistischen Idealen, für die Verbesserung der Lebensumstände armer Menschen, ihre individuelle Förderung und soziale Integration einsetzen. Gründerin und Integrationsfigur dieser Stiftungen ist die deutsche Ordensschwester Karoline Mayer, die seit über 30 Jahren in den Armenvierteln der chilenischen Hauptstadt Santiago tätig ist.


In Europa gibt es eine Vielzahl von Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen, die die Tätigkeit der Fundación Cristo Vive unterstützen. Der Verein "Cristo Vive Europa" will die Aktivitäten dieser Gruppen bündeln und die Kommunikation mit den in der Fundación Cristo Vive in Lateinamerika tätigen Mitarbeitern pflegen, sowie mithelfen, den Bestand der Stiftungen finanziell zu sichern.


Die Förderung durch den Verein zielt insbesondere auf Entwicklungshilfemaßnahmen in den Bereichen:

  • der Erziehung, Volks- und Berufsbildung
  • des öffentlichen Gesundheits- und Wohlfahrtswesens
  • der Kinder-, Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe
  • der Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene
  • der Rehabilitation von Suchtkranken
  • der Einhaltung der Menschenrechte
  • der Völkerverständigung und Förderung einer toleranten Gesinnung auf allen Gebieten der Religion und Kultur

Mehr zur Fundación Cristo Vive finden Sie unter http://www.cristovive.de.