Bolivien ist das fünftgrößte Land Südamerikas. Zu seinen Nachbarn gehören Brasilien, Peru, Chile, Argentinien und Paraguay.
Über 70% der dortigen Bevölkerung gehören den indigenen Völkern an. Die restlichen 30% sind Nachkommen der meist spanischen Kolonisten. Daraus ergibt sich eine Vielzahl an indigenen Sprachen, die auch heute noch gesprochen werden.
In Lateinamerika stellt Bolivien das Schlusslicht dar. Es ist das ärmste und exportschwächste Land aller südamerikanischen Länder. So leben zwei Drittel der Bevölkerung in Armut. Hinzu kommt eine sehr ungleiche Verteilung des Einkommens innerhalb der bolivianischen Gesellschaft. Etwa 10% der Bevölkerung verfügen über 40% des gesamten Einkommens.
Das Klima und die Landschaft in Bolivien ist sehr vielfältig. Hierfür sorgen die extremen Höhenunterschiede innerhalb des Landes. Der Sajama ist der höchste Berg Boliviens und liegt auf einer Höhe von 6.542 Metern.
Der Titicacasee im Westen Boliviens ist der größte See Südamerikas und der höchste wirtschaftlich nutzbare See der Welt.
Das Klima in Bolivien reicht vom Tropenklima in den tiefen Ebenen bis zum Polarklima auf den Hochebenen des Landes.
Geologisch gesehen bietet Bolivien ein breites Spektrum an natürlichen Ressourcen. Hierzu gehören Zinn, Erdgas, Erdöl, Zink, Wolfram, Silber, Eisen, Blei und Gold.